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Pop Art -- Web 4.0 Art -- ?

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© Anita Steinborn / web40art.com

Pop Art ist eine Kunstrichtung, vor allem in der Malerei und Skulptur und wurde in den 1960er Jahren zu einer vorherrschenden künstlerischen Ausdrucksform Nordamerikas und Europas. Zu den bekannten Werken der Pop Art zählen etwa die Siebdrucke von Andy Warhol und die Comic-Bilder von Roy Lichtenstein.

Inspiriert von der Pop Art und als Hommage an diese Kunstrichtung hatte ich dann 2017 den Wunsch, wie auch schon unzählige Künstlerinnen und Künstler vor mir, ein eigenes Pop Art Kunstwerk anzufertigen und es entstand das Werk "Pop Art Köpfe".

Die hierfür verwendete Kopf-Silhouette entwickelte ich jedoch bereits 1991 an einem "Commodore Amiga" - Computer... ...mehr »

Die Kopf-Silhouette von 1991 erstellte ich allerdings für einem ganz anderen Zweck. Es war meine Begeisterung für Science-Fiction, wie etwa für neuartige Raumschiffantriebe zur Überwindung der großen Distanzen im Weltraum oder das berühmte "Beamen" der "Star-Trek"-Serien. Im Bereich Künstliche Intelligenz, einem weiteren zentralen Thema der SciFi, hatten für mich philosophische Fragen hingegen einen höheren Stellenwert, die aber mehr und mehr zu einem Thema der Hirnforschung und in wissenschaftlichen Fachzeitschriften beschrieben wurden. Eine für mich ziemlich trockene Angelegenheit und ich bevorzugte immer jene Bücher, Fachzeitschriften oder Dokumentationen, die möglichst viele erklärende Bilder, Grafiken oder Illustrationen enthielten. So machte das Lernen mehr Spaß.

Aber wo bleibt nun die Kunst?

Mal abgesehen vom künstlerisch illustrativem Beiwerk wissenschaftlicher Dokumentationen oder den beeindruckenden Filmeffekten der Science-Fiction, die natürlich auch gleichzeitig Meisterwerke des Designs und der Kunst sind, begeisterten mich auch die Werke bekannter Maler, von denen mich schon immer die Künstler des Surrealismus besonders beeindruckten, oder auch alles was unter dem Sammelbegriff "Abstrakte Kunst" zusammengefasst wird, bis hin zu neueren Kunstrichtungen, wie etwa der Pop Art.

Das verbindende Element dieser auf den ersten Blick so unterschiedlichen Interessen, von der Science-Fiction bis zur Naturwissenschaft und Technik, Hirnforschung, Philosophie und Kunst, ist eine Mischung aus Neugierde und Phantasie oder auch einfach eine Eigenschaft des Geistes, die als Kreativität umschrieben werden kann und so wollte ich auch kreativ, schöpferisch oder gestalterisch tätig sein, um die Funktionsweise einer "KI mit Bewusstsein", eines meiner Lieblingsthemen in der Science-Fiction, zeichnerisch darzustellen.

Wenn ich versuche, mit meinen Bildern Hirnfunktionen zeichnerisch darzustellen, dann möchte ich damit aber auch eines ganz deutlich zeigen: Dass es eben nicht so einfach möglich ist, komplexe Vorgänge, wie beispielsweise menschliches Denken oder das Entstehen von Bewusstsein oder Emotionen durch einfache Bildsymbole darzustellen...

Diese Erkenntnis ist nicht neu und mag zunächst banal klingen. Wenn man sich jedoch mal überlegt, dass täglich Millionen Menschen bei der Online-Kommunikation über ihre sozialen Netzwerke unzählige kleine Bildsymbole verwenden, also "Emojis" oder "Smileys", dann ist ihnen meistens nicht bewusst, wie reduziert diese Art des Emotionstransfers doch eigentlich ist.

Natürlich sind Emojis oder Smileys eine wunderbare Ergänzung bei dem Versuch, Emotionen mitzuteilen, aber eben auch nicht mehr, was allzu gern "verdrängt" wird. Ebenso verhält es sich mit dem Versuch, "grundlegende" Funktionen des menschlichen Geistes bildhaft darzustellen. Ich will nun nicht behaupten, dass dies gänzlich unmöglich sei. Ganz im Gegenteil. Ich vertrete sogar den Standpunkt: Es ist möglich!

Gerade beim Betrachten solcher reduzierte Darstellungen, die nichts anderes als "Abstraktionen" sind, wird schnell deutlich, "dass da etwas fehlt" und durch zusätzliche Darstellungen "erweitert" werden müsste. Das folgende Beispiel soll dies verdeutlichen:

|1| - Dieses 2017 erstellte Bild soll "Denken" darstellen, das entweder "verzweigt" wie die Äste eines Baumes geschieht (Filmstreifen) oder auch klar strukturiert in Kategorien (Schubladen-Container).

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© Anita Steinborn / web40art.com

Gedanken und Sinneswahrhemungen werden sortiert oder auch ausgefiltert (Papierkorb). Neue Eindrücke können nicht nur in der realen Umgebung aufgenommen werden, sondern beispielsweise auch über Fernsehen oder Internet. Im übrigen denkt man nicht nur in Bildern, sondern vielleicht auch an Musik (Noten) oder wünscht sich gerade einen Kaffee.

Man könnte meinen, dass "Denken" damit eigentlich ganz gut bildhaft beschrieben ist. Aber das ist ein Trugschluss! Zum "Denken" gehört mehr. Viel mehr!

|2| - Während Bild 1 noch ziemlich deutlich dem Pop Art - Stil zugeordnet werden kann, wird es hier in Bild 2 schon wesentlich abstrakter, gleichzeitig aber auch konkreter. Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen und Hören sind nun vollständig aufgelistet und das Fühlen geschieht nicht nur über die Hautoberfläche (Tastsinn), sondern kommt auch aus dem Körperinneren, etwa beim Hungergefühl (symbolisiert durch den Magen).

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© Anita Steinborn / web40art.com

Die Blätter hingegen symbolisieren Emotionen, die wie Blätter an den Ästen eines Baumes, an den Filmstreifen-Ästen hängen oder sich von ihnen lösen, die wiederum das "verzweigte Denken" darstellen.

Eine Kombination von Bild 1 mit Bild 2 (und auch mit den beschreibenden, ergänzenden Texten) vervollständigt das Bild vom "Denken", denn in Bild 1 wurde das Thema Emotionen einfach "vergessen", obwohl "Denken" ohne Emotionen gar nicht möglich wäre...

|3| - In den beiden vorigen Bildern wurde schon grafisch dargestellt, dass man nicht nur in Bildern denkt, sondern sich auch an andere Sinneseindrücke, wie etwa den Duft einer Rose, Musik, den Geruch oder Geschmack von Speisen oder Körperempfindungen erinnern kann.

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© Anita Steinborn / web40art.com

In diesem Bild werden diese Einzeleindrücke nun zu einer Gesamtwahrnehmung verknüpft und als solche auf dem "Filmstreifen der Erinnerungen" abgelegt, die bei einem späteren "Erinnern", von diesem auch wieder abgerufen werden können. Ein weiterer Aspekt, der "Denken" beeinflusst, ist innerer oder äußerer Stress. Hier symbolisiert durch die große Wellenkurve, die bei den Häusern (Stadt) beginnt und farblich intensiver ist (mehr Stress) und die bis zu den Bäumen (z.B. erholsamer Parkspaziergang) farblich schwächer wird (weniger Stress). Neben den bekannten "Schubladen-Container" aus den vorigen Bildern, gibt es hier auch noch einen "Zeit-Container" (Sanduhr) und einen "Raum-Container" (Würfel) die zum Beispiel die zeitliche und räumliche Orientierung beim "Denken" und "Erinnern" symbolisieren könnten.

Erst die Kombination aus allen drei Bildern und den ergänzenden Beschreibungen in Textform, ergibt eine erweiterte Möglichkeit, "Denken" bildhaft darzustellen, im Gegensatz etwa zu der sehr einfachen Methode, in ein Bild nur die aus Comic-Heften bekannte "Denkblase" einzuzeichnen. Dennoch ist natürlich auch diese 3er-Kombination keinesfalls vollständig! So wurde etwa noch überhaupt nicht darauf hingewiesen, dass zum "Denken" ja auch die "Phantasie" gehört und viele weitere Aspekte, wie beispielweise Zukunftsplanung, Meinungen,...

Nun könnte man meinen, "Denken" sei so facettenreich und umfasse eine so große Anzahl an Einzelaspekten, wie es individuelle Meinungen, Vorlieben, Persönlichkeitsmerkmale oder eben Menschen gibt. Dabei verdrängen wir jedoch allzu häufig, dass Menschen, auch in ihrem "Denken", viel mehr Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten haben als Unterschiede, was wiederum zu Vorurteilen und Ausgrenzungen führt.

Eine Abstraktion bei der bildhaften Darstellung des "Denkens", durch eine Reduktion auf seine wesentlichen Merkmale, würde dieses Vorhaben meiner Meinung nach durchaus möglich machen und zu mehr gegenseitigem Verständnis führen. Die Vielfalt könnte aber weiter bestehen, wenn die Befürchtung vor einer möglichen "Vereinheitlichung" von mehr "Selbsterkenntnis" abgelöst wird.

Web 4.0 Art - Bezeichnung für eine Kunstrichtung

Angesichts der rasanten Entwicklung im Bereich der "Künstlichen Intelligenz", die mittlerweile in sämtliche Bereiche unseres Lebens, Handelns und "Denkens" Einzug gehalten hat, wird es immer wichtiger zu verstehen, wie "Intelligenz" und somit auch "Denken" überhaupt "funktionieren" und das kann nur mit Hilfe von Bildern gelingen. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung und insbesondere des World Wide Web, das in Anlehnung an Begriffe wie Industrie 4.0, Medizin 4.0 und viele andere, schon längst das Entwicklungsstadium eines "Web 4.0" erreicht hat.

Mit meinen Bildern möchte nun meine Gedanken über die Funktionsweise des "Denkens" und das Entstehen von "Bewusstsein" und "Emotionen", sachlich illustrativ, aber auch surreal abstrakt zum Ausdruck bringen, insbesondere im Zusammenhang mit dem "Web 4.0" und für das "Web 4.0", weshalb ich meine Werke auch als "Web 4.0 Art" bezeichne.

Web 4.0 - Versuch einer Definition

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Befinden wir uns schon längst im Zeitalter des Web 4.0 und keiner hat es gemerkt? Oder traut es sich nur niemand zu sagen? Kann man Web 4.0 überhaupt definieren? Eine Definition ist längst überfällig! ...mehr »